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Neuzugänge

Heute sind zwei neue Coins für die Sammlung eingetroffen:

Bayern Coin

Titanic Coin

Klar, dass keine der beiden Coins reisen wird :-)

 

Pi

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Brute Force Hiding

Brute Force Hiding
 

5k in 1784 Tagen

Gut vier Jahre ist es nun her, dass mich das Geocachingfieber erwischt hat. Den würdigen 5000er Jubiläumscache hat mir netterweise das Team Walliman versteckt. Ein schöner Mysterymulti ganz nach meinem Geschmack: Schöne Landschaft, etwas für die Hunde, ausgefeilte Stationen mit kleinen Rätseln und eine schön gebastelte Finaldose.

5000Hoher Seegang beim 5000er :-)

Das war mal wieder ein Cache, wie er mir Spaß macht!

Aber was hat mich eigentlich anfangs so am Geocaching begeistert?

Das Hobby bietet fast überall auf dem Planeten (heute noch mehr als vor vier Jahren) die Möglichkeit, schöne Orte mit interessanter Geschichte kennenzulernen, welche einen auch gerade im Urlaub oft abseits der Touristenrouten schöne Locations zeigen. Auch in meiner Heimat habe ich so noch Neues entdeckt.
Weiter ist das Hobby für Hundebesitzer ideal: Gassigehen mit Schatzsuche zu verbinden (und vielleicht die Hunde noch bei der Suche einbinden) bringt doppelt Spaß!
Aber ein großer Anreiz war es damals auch, dass dieses Hobby im "Verborgenen" stattfindet. Es war einfach toll zu wissen, dass völlig verborgen vor dem Rest der Welt nur einer kleinen Gemeinschaft bekannt ist, dass z. B. unter der Bank, auf welcher gerade Muggel sitzen, eine Dose mit einem Magneten angebracht ist.
Und jeder "Schatz" wurde geehrt - heisst: man ist vorsichtig damit umgegangen, hat ggf. ein neues Logbuch oder einen Stift spendiert und alles wieder ordentlich versteckt.

Und heute?

(Achtung: Es folgt die ein rein subjektives Empfinden)
In meiner erweiterten Homezone habe ich nun sicher alle sehenswerten und nicht sehenswerden Orte entdeckt. Im Gegensatz zu Früher muss ich nun mehr Arbeit damit verbringen, Dosen von der Suche auszuschliessen, weil entweder Logs oder Bewertung darauf schliessen lassen, dass ein Besuch sich nicht wirklich lohnt.
Und wenn ich bei der Suche nach der Dose von Anwohnern oder gar vorbeikommenden Muggeln darauf hingewiesen werde, dass ich doch mal hier oder dort schauen soll, dann ist der Reiz des Verborgenen auch nicht mehr gegeben.
Dieser Mangel an Geheimniskrämerei bringt es leider auch mit sich, dass man sich oftmals nicht mehr so viel Mühe gibt, beim Bergen der Dose nicht gesehen zu werden oder alles wieder ordentlich zu verstecken. Diese Zeit muss man meines Erachtens einfach mit einplanen und mitbringen. Ich habe schon einmal 45 Minuten gewartet, bis die Muggel, welche sich direkt nach dem Bergen der Dose auf eine Bank mit Blick auf den Nullpunkt niedergelassen haben, endlich gegangen sind.

Bleibt die Verbindung mit Gassirunden und (nach entsprechender Auswahl) das Kennenlernen von Urlaubsorten auf eine alternative Weise. Dies finde ich nach wie vor toll!

Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden:
Das Hobby ist immer noch klasse und es gibt viele schöne Caches. Es ist auch schön, dass viele Kinder und Jugendliche dadurch vielleicht wieder etwas mehr in die Natur kommen. Aber früher habe ich mich einfach bei mehr Dosen über das Finden gefreut als heute...

Und morgen?

Die Community wird sicherlich nicht mehr kleiner werden und der Bekannheitsgrad wird weiter steigen. Wenn heute schon noch nicht einmal 24h nach dem Publish eines Tradis deutliche Cacherautobahnen den Weg zur Dose weisen (gesehen beim Goslarer Adventskalender 2011), dann hoffe ich, dass es in der Natur wieder mehr Multis und Mysteries gibt, welche die Punktejäger abschrecken.
Auch ich nehme gern (gerade auf dem Arbeitsweg) Tradis mit, welche schnell zu erreichen sind. Aber als Owner hat man hier auch eine gewisse Verantwortung der Natur gegenüber.

Als Nächstes steht jedenfalls bei mir das Erstlingswerk eines Neucachers auf dem Plan: undercover Cache - die ersten Logs klingen hier sehr vielversprechend :-)

 

Abschied von der Z02-Serie

Nun ist es so weit: Die Z02-Serie geht aufs Altenteil.

Bei dieser Serie handelte es sich um einen Multi (dieser bleibt vorerst bestehen) mit 32 Mysteries, welche dem geneigten Cacher eine "geführte" Wanderung von insgesamt ca. 42 km Länge durch den Salzgitter Höhenzug bescherten.

Ausgeklügelt und gelegt wurde die Serie ursprünglich vom Team Zaboe, das dafür von mir den größten Respekt und Dank erhält!
Ich durfte die Serie im Juli 2010 übernehmen und habe seither einige Hundespaziergänge zu Wartungszwecken in den Höhenzug verlegt. Hund und Mensch hatten daran viel Spaß!

Spaß haben mir auch die vielen netten Logs gebracht. Ja, ich habe JEDES Log gelesen!

Weniger Spaß hat mir die Information von mehreren Seiten gemacht, dass ein Flintenmuggel mit aggressiv verbalen Tendenzen (ich mag mir gar nicht vorstellen, dass diese Tendenzen auch nonverbal werden könnten) offenbar etwas gegen Wanderer in bestimmten Gebieten des Höhenzugs hat. Um einer Eskalation hier keine Nahrung zu geben, habe ich mich entschlossen, die Serie zu archivieren.

Beim Einsammeln der Dosen werde ich auch genau die Papierlogs mit den Onlinelogs abgleichen, da es hier einige Cacher wohl nicht so genau genommen haben. Entsprechende unberechtige Logs werden dann von mir kommentarlos gelöscht.
Schaden ist dadurch natürlich nicht entstanden (sie haben sich nur um viele schöne Erlebnisse in der Natur gebracht), aber es gebietet einfach die Fairness denjenigen gegenüber, welche die Strapazen der Wanderung auf sich genommen haben.

So, nun bin ich mal gespannt, was den freigewordenen Platz in Zukunft so alles an Caches füllen wird.

 

Was für ein Herbst!

Der Herbst hält, was der Sommer versprochen hatte...

 

GSAK V8

BGSAK8ereits seit einiger Zeit gibt es eine öffentliche Betaversion von GSAK V8, momentan mit dem Stand V8.0.0.120. Seit einem guten Monat nutze ich die neue Version und bin begeistert.

Aber langsam und die Punkte im Einzelnen:

Stabilität
Bisher habe ich nichts vom Betastatus gemerkt. Nur ein Minor-Update ist bei mir vor die Wand gefahren (es gab da wohl ein Problem mit dem Starten ohne Kennwort). Ein Fix wurde aber binnen kürzester Zeit nachgeschoben.

Makro-Unterstützung
Die von mir genutzten Makros werden komplett in V8 unstertützt und haben keinerlei Einschränkungen. Im Gegenteil: Das Garmin-Exportmakro unterstützt nun auch die Favoritenpunkte.

Custom Data
Musste man bis V7 noch genau überlegen, welche der vier freien Benutzerfelder man für welchen Zweck nutzen möchte, so bietet einem V8 fast völlige Freiheit: Die Anzahl der Custom Data Felder ist nicht beschränkt.

Groundspeak-API
Für mich DER Grund für ein frühes Umsteigen auf die V8.
Es gibt bei der Benutzung der API drei Einschränkungen: Man sollte Premium-Mitglied sein, es dürfen bei vielen Punkten nur Infos zu 2000 Caches pro Stunde übertragen werden und pro Tag dürfen maximal 6000 Cacheinformationen übermittelt werden.

Das Anwendungsmenü hat eine kleine Erweiterung erfahren:

GSAK8Menu

Get geocaches...
Dieser Punkt erlaubt es, sofort eine PQ abzurufen. Dabei können eingeschränkte Filtereinstellungen wie Container Size, D-/T-Wertung, Cachetypen, aber auch Anzahl der Favoritenpunkte angegeben werden.

Refresh cache data...
Hiermit können die Daten von einem oder mehreren Caches in der Datenbank mit den neuen Infos online aufgefrischt werden.

Download pocket queries...
Mit dieser Funktion können die verfügbaren PQs abgerufen werden (die PQs, welche bei "Pocket Queries Ready for Download" aufgeführt sind) - und zwar auch PQs mit mehr als 500 Caches! Es wird automatisch erkannt, welche PQs bereits geladen wurden und auf Wunsch werden nur die Neuen verarbeitet.

Get logs...
Hier können die letzten Logs zu einem (oder mehreren) Caches geladen werden, auch mehr als die letzten 20 Logs!

Favorite points...
Mit dieser Funktion kann der aktuelle Cache zu den Favoriten hinzugefügt oder entfernt werden. Weiter kann noch die Anzahl der verfügbaren Punkte angezeigt werden.

Update user info...
Keine Ahnung, ob man das mal wirklich braucht: Hier können die GSAK-Homekoordinaten und die User-ID mit denen der Webseite abgeglichen werden.

Publish logs...
Eine Funktion, um in GSAK vorhandenen Logs zur Webseite zu übermitteln. Ich glaube, diese Funktion werde ich nicht nutzen, da ich lieber direkt online logge.

Add to bookmark...
Hier können ein oder mehrere Caches zu einer vorhandenen Bookmarkliste hinzugefügt werden.

Get another access token
Über den Access Token wird der Zurgriff der API gehandhabt. Es kann wohl vorkommen, dass dieser Token ungültig wird. Dann kann hier ein Neuer generiert werden.

Preisgestaltung

Grundsätzlich kann man GSAK natürlich nutzen, ohne dafür zu bezahlen. Davon mal abgesehen, dass nach 45 Tagen der Nag-Screen kommt, finde ich es nur fair, für ein so umfangreiches Tool, welches einem die administrative Arbeit beim Cachen derart erleichtert, auch regulär zu unterstützen!

Die Preise sind sehr unterschiedlich, je nach evtl. bereits vorhandener Version und deren Kaufdatum:

Hat man z. B. die V7 für 30$ gekauft (ab 01.10.2011), so erhält man ein kostenfreies Update auf die V8.
Hat man V7 zwischen dem 01.07. und 30.09.2011 gekauft, so kostet das Update 5$.
Wurde V7 vor 3-9 Monaten gekauft (ausgehend vom 01.10.2011), so kostet das Update 10$.
Wurde V7 vor 9-24 Monaten gekauft (ausgehend vom 01.10.2011), so kostet das Update 15$.
Wurde V7 vor mehr als 24 Monaten gekauft (ausgehend vom 01.10.2011), so kostet das Update 20$.

User, welche noch V6 nutzen, können für 25$ ein Updatekey erhalten.

Fazit

Ich finde, allein für die beiden Punkte "Download pocket queries" und "Get geocaches" lohnt ein Update, da man nun nicht mehr um die 1000er PQs "herumeiern" muss und sich auch mal schnell in "realzeit" die Caches einer Region holen kann.

Downloadlink - Achtung: Noch Beta!

 

Vorbei!

Nein, nichts Schlimmes. Mein Intermezzo mit Magellan ist nur beendet und ich bin jetzt wieder auf der hellen Seite der Macht ;-)

Anfangs war ich ja wirklich euphorisch:

- Schneller Kartenaufbau
- Sehr hohe Genauigkeit
- Perfektes Zusammenspiel mit GSAK (Bilder in Cachebeschreibungen, einfache Spoilerdarstellung etc.)
- Liegt sehr gut in der Hand
- Selbst konfigurierbare Menüs

Und dann kam die intensive Nutzung - vornehmlich zum Geocachen.
Hier sind mir dann diverse Mankos aufgefallen:

- Der Energieverbrauch ist im Dauerbetrieb nicht akzeptabel.
- Bei Strom-Aus mangels Energie sind mir Trackaufzeichnungen flöten gegangen.
- Das Gerät wollte immer öfters im unpassendsten Moment einen Neustart zur "Optimierung der Datenbank"
- Die Bedieung liegt mir einfach nicht. Beim Garmin habe ich die Bedienung in kurzer Zeit blind hinbekommen. Hier leider nicht.
- Mangelnde Geocachingunterstützung (Peilen nur von aktueller Position aus, kein nächster Wegepunkt im Multi etc.)
- Anschaltzeit inkl. SATFix länger als ich es von Garmin gewohnt war.
- Die Updatefrequenz und deren Inhalt ist leider nicht so, als dass man in naher Zukunft viel Änderungen erwarten kann.

Ich werde wohl einzig die wiklich tolle Genauigkeit vermissen. Bei Garmin hat man ja öfters das "Nachlaufen", wenn man aus der Bewegung in den Stand kommt. Dies war beim 710er überhaupt nicht der Fall. Ich hatte stets (gefühlt) exakte Koordinaten.

Bleibt das Geheimnis zu lüften, welches Gerät jetzt mein Begleiter ist:
Ich habe mich für ein Garmin Montana 600 entschieden und fahre damit wirklich gut. Das 600er deswegen, weil ich noch eine Topo Deutschland habe und ansonsten mit OSM ganz gute Erfahrungen gemacht habe, also Kartenmaterial nicht wirklich brauche. Auch ein Routing benötige ich nicht - dafür habe ich ein Navi im Auto.

Sicher: Wenn man das Montana in die Hand bekommt, dann erscheint es einem schon wirklich gross. Das ist aber auch ein Vorteil, weil so mehr Informationen auf das Display passen und man in den Listen nun nicht mehr so viel scrollen muss, da einfach mehr hereinpasst.
Vom Gewicht her war ich überrascht: Es erscheint viel leichter als es aussieht! Und der mitgelieferte Akku hält und hält und hält (und lässt sich über den Laptop oder ein USB-Ladegerät - auch im Auto - einfach laden).

Nachfolgend noch mal beide Geräte im direkten optischen Vergleich (Magellan mit 100% und OSM, Garmin mit 70% Displaybeleuchtung und Topo D 2010):

710xMontana600

 

Kleiner Helfer

Pentel1Wie oft hat man in den Logs schon gelesen: "Hatte leider keinen Stift dabei, daher nur ein Fotolog"?

Das gehört jetzt der Vergangenheit an! Ich habe von meiner Frau einen kleinen Helfer geschenkt bekommen, den ich nicht mehr missen möchte: Den Pentel BMS60.

Es handelt sich dabei um einen Kugelschreiber im Kleinstformat, welcher mit einem Bändchen einfach z. B. am GPS befestigt werden kann (siehe Foto rechts).

Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass der Stift recht schnell verloren gehen wird. Aber das hat sich als unbegründet herausgestellt: Der Kugelschreiber sitzt fest in seiner Kappe und schreibt auch auf feuchten Untergründen noch recht gut (das durfte ich leider schon an einigen durch den Dauerregen feuchten Logbüchern ausprobieren).

Die Maße:
Länge mit Kappe: ca. 57 mm
Länge ohne Kappe: ca. 54 mm
Durchmesser: ca. 8 mm (Kappe mit Clip ca. 13 mm)
Länge des Bandes: ca. 40 mm
Gewicht: 9 g

Bezogen werden kann der Stift in diversen Farben im Fachhandel (ca. 1 EUR).
Eine Großpackung (60 Stück) kann man auch bei Amazon kaufen.

Pentel2 Pentel3